Vom Schröpfen zum Cupping
Das Schröpfen ist seit Jahrtausenden bekannt, in der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM), in der griechischen und römischen Antike und im Ayurveda. Traditionell werden erhitzte Glasglocken auf Rücken oder Oberschenkel gesetzt. Beim Abkühlen entsteht ein Unterdruck, der die Haut nach oben zieht und das darunterliegende Gewebe samt Faszien dehnt. Dieses trockene Schröpfen ist wesentlich angenehmer als die blutige Variante, bei der die Haut vorher angeritzt wird.
Beim modernen Cupping verbinden wir das traditionelle Schröpfen mit Massagetechniken und mit Erkenntnissen aus der Faszienarbeit.
Ablauf
Wir verwenden moderne Cups aus pflegeleichtem, bruchsicherem Silikon. Sie werden zusammengedrückt und auf die Haut über dem schmerzenden Muskelbereich gesetzt. Der entstehende Unterdruck wirkt auf Haut, Muskulatur und Faszien.
Was Cupping bewirken kann
Mit Cupping-Anwendungen lassen sich unter anderem erreichen:
- eine straffere Haut
- mehr Elastizität des Bindegewebes
- ein besseres Körpergefühl
- mehr Beweglichkeit in den Gelenken
- eine höhere Leistungsfähigkeit
- weniger Schmerzen
- eine bessere Durchblutung von Gewebe und Muskulatur
Faszien und Rückenschmerzen
Verfilzte und verklebte Faszienstränge können Bewegungseinschränkungen, Verspannungen und Muskelschmerzen verursachen und sind häufig an Rückenschmerzen beteiligt. Entlang der Faszien liegen zahlreiche Schmerzrezeptoren. Damit eine geschädigte Faszie ihre Elastizität zurückgewinnt, braucht es neben der Behandlung auch gezieltes Training.

