Was ist ein Low-Level-Laser?
Laser steht für «Light Amplification by Stimulated Emission of Radiation». Low-Level-Laser arbeiten mit niedriger Energie. Anders als die bekannteren medizinischen Power-Laser werden sie nicht chirurgisch, sondern therapeutisch eingesetzt. Man nennt sie deshalb auch Biostimulationslaser, Soft-Laser oder Heillaser.
Die Therapie mit Low-Level-Lasern ist eine Art intensive Lichttherapie: Gerichtetes Licht einer definierten Wellenlänge und verschiedener Frequenzen soll in den Zellen positive physiologische Veränderungen bewirken und den Körper bei der Heilung unterstützen. Sie eignet sich auch zur Behandlung von Akupunktur-, Trigger-, Tender- und Reflexpunkten.
Wie wirkt die Lasertherapie?
Laserlicht einer definierten Wellenlänge stimuliert physiologische Prozesse auf Zellebene (Photobiostimulation). Zellen tauschen über Lichtimpulse Informationen aus (Photobiomodulation). Diese Stärkung auf Zellebene kann körpereigene Heilungsabläufe anregen.
Wo wird die Lasertherapie eingesetzt?
Die Lasertherapie wird heute in vielen medizinischen Disziplinen eingesetzt:
- Traumatologie und Chirurgie
- Orthopädie und Sportmedizin
- Neurologie
- Innere Medizin
- Dermatologie
- Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde
- Zahnmedizin
Lokaltherapie und Laserpunktur
Die einfachste Anwendung ist die direkte, lokale Behandlung der betroffenen Körperstelle. Punktgerichtete Niedrig-Energie-Laser können aber auch anstelle von Akupunkturnadeln und anderen Methoden der Punktbehandlung eingesetzt werden. Die Laserpunktur aktiviert ähnliche biochemische, funktionelle und neurologische Prozesse wie die Nadelakupunktur.
Oft ist es sinnvoll, die Lokaltherapie mit regulativen Verfahren wie der Trigger-, Schmerz- und Reflexpunktbehandlung zu kombinieren. Die Effekte können sich gegenseitig verstärken.

